Was Du für ein gutes Brainstorming brauchst…

Was Du für ein gutes Brainstorming brauchst…

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So entsteht die Knaller-Idee im Team!

Es ist Dienstag, um 11:00 kommt die Kalendererinnerung auf Dein Bildschirm: „Team Brainstorming“ – Du rollst mit den Augen. Zwei Stunden im Konferenzraum, allen knurrt der Magen und der Chef erwartet die Knaller-Idee. Dabei drehen sich die Diskussionen nur im Kreis und die Hälfte Deiner Ideen sagst Du überhaupt nicht, weil sie Dir nicht gut genug erscheinen.

Nimm bitte diese Vorstellung und wirf sie in den mentalen Mülleimer. Wenn dein Team ein paar einfache Regeln beachtet, wirst Du dich aufs nächste Brainstorming richtig freuen.

Im Brainstorming sind wir alle gleich

Wenn ihr den Meeting-Raum betretet, solltet ihr eure Rollen ablegen. Hier stehen Praktikant, Manager, Ingenieur und Designer auf der selben Ebene und arbeiten gemeinsam. Es ist wichtig, dass für alle Teilnehmer der richtige Rahmen für gegenseitiges Vertrauen herrscht. Jeder sollte den Mut haben, seine Idee zu äußern, ohne Angst vor der Reaktion vom Team oder Einzelpersonen zu haben.

Wenig Zeit, viele Ideen

Setzt euch einen festen Zeitrahmen. Beim Brainstorming wird kein Für und Wider diskutiert – ihr sammelt Ideen. Ihr solltet mit einer konkreten Fragestellung ins Brainstorming gehen. Diese Frage sollte klarstellen, für wen ihr Lösungen sucht und was das Problem der Person ist. Nutzt in kurzen Zeitabständen von ca. 5-10 Mintuten verschiedene Brainstorming-Methoden. So werdet ihr aktiviert und eure Kreativität gefördert. Pro Brainstorming-Runde solltet ihr 3 Methoden ansetzen.

Kreativität entfaltet sich im festen Rahmen

Wenn ihr ein paar einfache Regeln befolgt, schafft ihr für euer Team einen Rahmen, der eure Kreativität sprießen lässt. Es hilft auch, sich diese Regeln im Raum zu verdeutlichen, zum Beispiel als Poster an der Wand.

Urteile zurückhalten

Es gibt keine schlechten Ideen. Selbst aus den merkwürdigsten Geistesblitzen können tolle Konzepte entstehen. Deshalb stellt bei einem Brainstorming jeder Teilnehmer sein Urteil zurück. Eine gute Übung dafür ist, statt „nein, aber…“ einmal „ja, und…“ zu sagen. Probiert beides aus und beobachtet, was das mit eurem Team macht.

Auf die Ideen der anderen aufbauen

Ein richtig gutes Brainstorming ist das, wo am Ende eigentlich keiner mehr so richtig weiß, wer die zündende Idee hatte. Die ist im Team entstanden und besteht meist aus Geistesblitzen mehrerer Kollegen. Nehmt die wahnwitzigsten Ideen und baut auf ihnen auf. Daraus entstehen oft überzeugende Konzepte.

Setzt auf Masse

Ziel eines Brainstormings sollte nicht sein, besonders gute Ideen zu sammeln, sondern besonders viele. Je mehr Ideen ihr sammelt, desto höher ist die Chance, dass auch eine richtig gute dabei ist. Mit einem 5-köpfigen Team können in einer halbstündigen Brainstorming-Session über 60 Ideen entstehen.

Mut zu wilden Ideen

Macht euch gegenseitig Mut, auch mit verrückten Ideen nach vorne zu preschen. Wenn man diese schrägen Geistesblitze später näher beleuchtet, merkt man oft, dass sie ein ganz besonderes Problem lösen wollen und sich dem Kern der Sache nähern. Diese kann man danach auch noch in leichter umsetzbare Konzepte verwandeln.

Keine parallelen Gespräche

Wenn ihr gemeinsam im Team eure Kreativität entfalten wollt, müsst ihr zusammenhalten und euch und euren Äußerungen den nötigen Respekt entgegen bringen. Und zwar jedem die gleiche Art von Respekt. Ein gutes Prinzip ist aufmerksam sprechen und zuhören. Führt keine parallelen Gespräche, an denen nicht alle beteiligt sind. Jeder sollte wissen, worum es gerade geht, denn nur so schafft ihr es fokussiert durch euer Brainstorming zu gehen und nicht abzuschweifen.

Das brauchst du

Unser Tip: mit der Brainstorming Box bekommst du alle Materialien, die Du für ein Brainstorming brauchst.

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